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Funktechnik - VoIP-Fire
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Das Mehrfachfunkbesprechungssystem

SEB VoIP-Fire ermöglicht das parallele Nutzen von räumlich abgesetzten (entfernten) Endgeräten über verschiedene Funkbesprechungsplätze.

 

Diese sind i. d. R. analoge/digitale Funkgeräte, ELA-Anlagen, Haustechnik-Anlagen und diverse andere Sprachkommuni­kationseinrichtungen. Zwei weitere Endgeräte können direkt (lokal) an den Funkbesprechungsplatz (FBP) angeschlossen werden, z.B. ein Telefon am Arbeitsplatz neben dem FBP. Zusätzlich ist auch die interne Kommunikation mit anderen Funkbesprechungsplätzen (Platz Ruf) im selben Netzwerk möglich.

 

In der Mindestausstattung besteht das VoIP-Fire System aus mindestens einem FBP und einem abgesetzten Remote-Interface (RI) mit integriertem Netzwerk-Switch 10/100 MBit (jeweils inkl. Netzgerät bzw. Netzleitung). Die Kommunikation zwischen den Geräten basiert auf dem TCP/IP-Netzwerkproto­koll. Als Übertragungsmedium kann eine Leitung der Güte Cat-5 und aufwärts verwendet werden. Zum Anschluss dienen handelsübliche Netzwerk-Komponenten wie Netzwerk-Switche und -Dosen, Patchfelder und Patchkabel.

Die Skalierbarkeit ist durch den vorteilhaften, modularen Aufbau gegeben, wodurch sich das System vom ersten Besprechungsplatz an einfach planen und jederzeit problemlos erweitern lässt. Auch wachsende Strukturen lassen sich so bis zu einer Größe von 128 Besprechungsplätzen an bis zu 64 Funkgeräten realisieren.

Als Kern jedes VoIP-Fire Gerätes bietet die aktuelle 32-Bit DSP-Hardware, neben dem auf Linux basierten Betriebssystem, auch einen integrierten Web-Server, welcher mit Hilfe eines üblichen Web-Browsers das Konfigurieren des Systems ermöglicht.


Hauptmerkmale des Systems

  • Mehrfachbesprechungssystem, bis zu 128 Besprechungs­plätze an 64 Funkgeräten 
  • räumliche Trennung von Funkbespre­chungsplatz und Remote-Interface über handelsübliche Netzwerktechnik und eine Leitung
  • alle Netzwerkanschlüsse über RJ45-Standard („Plug & Play”, Nutzung bestehender Netzwerkstrukturen)
  • dezentrales System ohne Server
  • linuxbasierte Systemsoftware (keine Lizenzgebühren)
  • Konfiguration und Updates einfach durch Fernzugriff (mit Standard-Browser via Web-Interface)
  • durch PEI-Anbindung herstellerunabhängig
  • vielseitige Konfigurationsmöglichkeiten
  • robuste Industrie- und Behördenausführung
  • Funkbesprechungsplätze in Pult- bzw. Tischgehäusen sowie zum Einbau in ELW und Wach- und Leitstellentischen verfügbar
  • vielseitige Besprechungsmöglichkeiten
  • Bezeichnungen und Prioritäten für jeden Platz und jede Funklinie einzeln konfigurierbar (z. B. Wache, Nebenraum, etc.)
  • Mithörfunktion (Überwachung)
  • umfangreiche Fernbedienungsmöglichkeit für digitale Funkgeräte (z. B. Gruppen-, Ordner-, Modiwechsel, SDS schreiben / empfangen, ISSIs & OPTAs anzeigen, etc.)
  • integrierter Statusgeber
  • integrierte Kurzzeitdokumentation, ca. 20 Minuten
  • erweiterbar mit einem externen USB-Speicherstick auf bis zu 32 GB, was – je nach Gesprächsaufkommen – die Aufnahme­dauer auf 6–14 Wochen erweitert
  • „Platz Ruf“- Funktion (interne Kommunikation mit anderen Besprechungsplätzen)
  • „Notruf“- Funktion zum Auslösen von internen und externen Notrufen
  • integrierte Telefonbedienung zum Nutzen des Headsets auch für die Telefonie (das Telefon selbst ist noch vorhanden) mit optischer und akustischer Anrufsignalisierung (einstellbar), Gesprächsannahme, Haltefunktion zum zwischenzeitlichen Funken, Makeln und Beenden des Gespräches
  • optionale Langzeitdokumentation auf separatem PC mit Aufzeichnung der META-Daten, Sprachaufzeichnung und vielseitigen Such- und Sortierfunktionen